Märkische LebensArt
 Märkische LebensArt

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Stehaufmädchen

Autor:Margot Jaeuthe
Seiten: 196
Jahr: 2016
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-11-4

 

Inhalt

»Maikäfer flieg, der Vater ist im Krieg …« singt Linda, den Sinn der Worte nicht verstehend, nur erfühlend. Allgegenwärtig begleiten Tod, Hunger, Gewalt und Leid ihren Alltag in einer mecklenburgischen Kleinstadt. Unauslöschliche Bilder brennen sich in die Kinderseele. Das kleine Mädchen aus der Generation »Kriegskinder« träumt von einer heilen Welt, einer Vater-Mutter-Kind-Familie. Aber der Vater ist gefallen, der Typhus nimmt ihr auch noch die Mutter. Die bitteren Erfahrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit zwingen sie früh, stark zu werden, Unvermeidliches auszuhalten, Ängste zu überwinden.
Auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit begreift Linda, dass sie lernen muss, die Schrecken der Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich selbst zu helfen. Doch noch liegt das Heimatland in Trümmern, die Besatzer errichten ihre neue Ordnung. Weil die Menschen hungern, steht sie tapfer dem Großvater bei seinen lebensgefährlichen Schmuggel- und Tauschaktionen zur Seite. Spiel und Ernst liegen dicht beieinander. Verhängnisvolle Ereignisse prägen ihr Leben. Grenzenlose Liebe zur Natur stärkt ihre Seele. Diese Kraft und ihr eisernes Streben, auf eigenen Füßen zu stehen, macht sie stark und widerständig, lässt sie immer wieder aufstehen. Energie und Fleiß ebnen ihr den Weg zum Abitur. Beinahe scheitert ihr Traum vom ersehnten Studium, als sie an der Oberschule infolge der politischen Wirrnisse jener Zeit in Konflikte mit der Obrigkeit gerät. Dennoch, Linda bleibt ein Stehaufmädchen und ihr gelingt der Sprung aus der kleinstädtischen Enge an die Alma Mater der geteilten Hauptstadt.

 

REZENSION

Ein eindrucksvolles, sehr persönliches Zeitmosaik aus mannigfaltigen, authentischen Erinnerungen an Kindheit und Jugend im Krieg und im geteilten Nachkriegsdeutschland. Vielfältige Geschichten spiegeln eindringlich und lebendig das komplizierte Leben in tragischen und aufregenden, heiteren und amüsanten Episoden sowie wundervollen und feinfühligen Naturbeobachtungen.
Ein Buch, das anrührt und hilft, die Eltern und Großeltern besser zu verstehen.

 

Über die Autorin:MARGOT JAEUTHE, als Kriegskind in Mecklenburg geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur Studium der Biologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Erfolgreicher Abschluss als Diplom-Biologin und anschließendes Studium der Medizinpädagogik.
Langjährige Tätigkeit im Klinikum Berlin-Buch und an den St. Hedwig Kliniken in Berlin als Diplom-Medizinpädagogin.
Lebt seit mehreren Jahren mit ihrem Mann in einem kleinen brandenburgischen Dorf.

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Stehaufmädchen

19,50inkl. MwSt.
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Autor:Margot Jaeuthe
Seiten: 196
Jahr: 2016
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-11-4

 

Inhalt

»Maikäfer flieg, der Vater ist im Krieg …« singt Linda, den Sinn der Worte nicht verstehend, nur erfühlend. Allgegenwärtig begleiten Tod, Hunger, Gewalt und Leid ihren Alltag in einer mecklenburgischen Kleinstadt. Unauslöschliche Bilder brennen sich in die Kinderseele. Das kleine Mädchen aus der Generation »Kriegskinder« träumt von einer heilen Welt, einer Vater-Mutter-Kind-Familie. Aber der Vater ist gefallen, der Typhus nimmt ihr auch noch die Mutter. Die bitteren Erfahrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit zwingen sie früh, stark zu werden, Unvermeidliches auszuhalten, Ängste zu überwinden.
Auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit begreift Linda, dass sie lernen muss, die Schrecken der Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich selbst zu helfen. Doch noch liegt das Heimatland in Trümmern, die Besatzer errichten ihre neue Ordnung. Weil die Menschen hungern, steht sie tapfer dem Großvater bei seinen lebensgefährlichen Schmuggel- und Tauschaktionen zur Seite. Spiel und Ernst liegen dicht beieinander. Verhängnisvolle Ereignisse prägen ihr Leben. Grenzenlose Liebe zur Natur stärkt ihre Seele. Diese Kraft und ihr eisernes Streben, auf eigenen Füßen zu stehen, macht sie stark und widerständig, lässt sie immer wieder aufstehen. Energie und Fleiß ebnen ihr den Weg zum Abitur. Beinahe scheitert ihr Traum vom ersehnten Studium, als sie an der Oberschule infolge der politischen Wirrnisse jener Zeit in Konflikte mit der Obrigkeit gerät. Dennoch, Linda bleibt ein Stehaufmädchen und ihr gelingt der Sprung aus der kleinstädtischen Enge an die Alma Mater der geteilten Hauptstadt.

 

REZENSION

Ein eindrucksvolles, sehr persönliches Zeitmosaik aus mannigfaltigen, authentischen Erinnerungen an Kindheit und Jugend im Krieg und im geteilten Nachkriegsdeutschland. Vielfältige Geschichten spiegeln eindringlich und lebendig das komplizierte Leben in tragischen und aufregenden, heiteren und amüsanten Episoden sowie wundervollen und feinfühligen Naturbeobachtungen.
Ein Buch, das anrührt und hilft, die Eltern und Großeltern besser zu verstehen.

 

Über die Autorin:MARGOT JAEUTHE, als Kriegskind in Mecklenburg geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur Studium der Biologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Erfolgreicher Abschluss als Diplom-Biologin und anschließendes Studium der Medizinpädagogik.
Langjährige Tätigkeit im Klinikum Berlin-Buch und an den St. Hedwig Kliniken in Berlin als Diplom-Medizinpädagogin.
Lebt seit mehreren Jahren mit ihrem Mann in einem kleinen brandenburgischen Dorf.


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Fremd

Autor:Dr. Tatjana Ansbach
Seiten: 132
Jahr: 2015
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-09-1

 

Inhalt

Flucht, Asyl, Migration: Nur das Kennenlernen persönlicher Schicksale kann die verzweifelte und traurige Lage dieser Menschen ins Bewusstsein rücken, Intoleranz und Vorurteile aus mangelndem Wissen und Ängsten abbauen, Parallelwelten verhindern sowie Verständnis und Nähe schaffen.
Tatjana Ansbach, Juristin mit langjähriger Erfahrung in der Migrationsberatung, vermittelt in ihren berührenden Erzählungen ein reales Bild, warum Menschen ihre angestammte Heimat verlassen und was ihnen in Deutschland widerfährt. Nachbemerkungen erläutern juristische oder politische Hintergründe. In ihrer Arbeit als Rechtsanwältin begegnete die Autorin zahlreichen Flüchtlingen, aber auch Ausländern, die aus anderen Gründen in Deutschland leben. Aus der Perspektive der Ausländer erzählt, liegt jeder dieser erschütternden Geschichten ein tatsächlicher Fall aus der Praxis zugrunde.

 

REZENSION

Recht und Empathie
Flucht, Migration, Zuwanderung waren zweifellos die Themen des Jahres 2015. Integration - diese wichtige Tätigkeit, in Psychiatrie und Behindertenhilfe mit Erfindung der Inklusion ins Abseits gestellt, bekommt einen neuen, guten Klang. Ob das einsetzende Umdenken in Politik und Gesellschaft die behauptete historische Dimension annimmt, muss erst noch bewiesen werden.
Die vorliegende Textsammlung ist entstanden, bevor die Wir-Schaffen-Das-Bundeskanzlerin sich an die Spitze einer Bewegung setzte, die ohnehin nicht mehr aufzuhalten war. Die Geschichten wurden aufgeschrieben, bevor irgendjemand in dieser großen Koalition sich dafür interessierte, wie „Das" denn zu schaffen wäre, wenn man wirklich etwas schaffen wollte. Geschrieben auch, bevor die Organe der Marktwirtschaft den volkswirtschaftlichen Nutzen, ja sogar die unumgängliche Notwendigkeit der Zuwanderung verkündeten; und bevor das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Bundesagentur für Arbeit unter einheitliche Leitung gestellt wurden...
Dieses Buch ist gerade deshalb so aktuell, weil es ein paar Tage älter ist als die Idee, Integration zur Staatsräson zu machen. Es legt völlig unaufgeregt den Finger in die Wunden, an denen unser verkorkstes Asyl- und Ausländerrecht leidet. Es ist eine hervorragende to-do-Liste der gesetzgeberischen Aufgaben, die vor der Regierung liegen, wenn sie wirklich Geschichte schreiben will.
In 15 abgeschlossenen Texten stellt Tatjana Ansbach menschliche Schicksale vor, die „das Leben geschrieben" hat – das Leben in Form von Krieg, Bürgerkrieg, epochaler Umwälzung, familiärer oder individueller Entscheidung – und nicht zuletzt in Gestalt unseres stellenweise absurd-aberwitzigen deutschen Asyl- und Ausländerrechts. Kann man überhaupt erzählen, wie sich Abschiebung anfühlt für den Betroffenen? Wie ein Mensch nach durchlittener Folter das „Interview" des Amts-Entscheiders erlebt? Was die schändliche Kriegswaffe Vergewaltigung anrichtet?
Ansbach schreibt mit dem Fachwissen einer promovierten Juristin, Spezialgebiete Völkerrecht und Menschenrechte, und mit 15-jähriger Erfahrung als Rechtsanwältin für Ausländer- und Asylrecht. Vor allem aber schreibt sie mit kompromisslos humanitärer Parteilichkeit – und mit großem Respekt vor ihren Protagonisten. Sie nimmt die Perspektiven unterschiedlichster Menschen ein - eines russischen Deserteurs, eines slowakischen Mädchens, eines tschetschenischen Familienvaters. Stets schaut sie durch die Augen der „Fremden" auf das befremdliche System, das wir bereithalten – vorgeblich zum Schutz Verfolgter konstruiert, tatsächlich oft als undurchdringliche Mauer gegen die Menschen stehend.
„Deines Bruders Hüter" in der Mitte des Buches ist wohl die Schlüsselgeschichte: Karl Altmann, deutscher Staatsbürger, Christ, ist langjährig ehrenamtlich als Schöffe am Landgericht tätig. Während eines aufwändigen Verfahrens gegen vermeintliche Schleuser kommen ihm zunehmend Zweifel an den geltenden Gesetzen. Die Angeklagten haben einige Angehörige bei deren Flucht vor wiederkehrender Folter unterstützt. Nach christlicher Ethik ist das tätige Nächstenliebe. Nach herrschendem Recht ist es illegale Beihilfe zum Grenzübertritt. Das Urteil fällt gegen die Angeklagten, gegen Altmanns Minderheitsvotum. Er bringt die unterschiedlichen Maßstäbe nicht mehr in Einklang und lässt sich folgerichtig vom Schöffenamt entbinden.
Tatjana Ansbach, Jahrgang 1948, hat bis zum Eintritt ins Rentenalter viele Jahre als Anwältin für Flüchtlinge und Asylsuchende gearbeitet. Die fünfzehn Geschichten beruhen auf tatsächlichen Fällen aus ihrer Praxis. Durch die sprachliche Aufbereitung gelingt es ihr hervorragend, Widersprüche und Unzulänglichkeiten unseres „Rechtsstaates“ erlebbar zu machen in ihren Auswirkungen auf die oder den Einzelnen. Dabei sind die Inhalte dramatisch genug, sie kann konsequent auf rhetorische Steigerungen verzichten. Was über das Erzählte hinaus zu erläutern ist, platziert sie in kurzen Nachbemerkungen, aus denen dann gelegentlich doch ihre Beteiligung, ihre Wut hervorblitzen.
„Fremd“ ist, jenseits des allgegenwärtigen medialen Durcheinanders der Migrations- Berichterstattung, eine Chance auf nachhaltigen Erkenntniszuwachs. Ich wünsche mir das Buch in den Schulunterricht – Deutsch, Politik, Religion, Lebenskunde. Für sozialpsychiatrisch Denkende enthält es einige wunderbare Beispiele sprachlich vermittelter Empathie. Nicht zuletzt empfehle ich PolitikerInnen und JuristInnen die Lektüre. Die 29. Auflage der Beck-Texte „Ausländerrecht“ enthält, verteilt über 17 Einzelnormen auf 674 Seiten, nach wie vor die rechtlichen und tatsächlichen Probleme, die Frau Dr. Ansbach eindrücklich herausgearbeitet hat.
Martin Osinski, Neuruppin
Aktionsbündnis „Für Toleranz und Demokratie - Neuruppin bleibt bunt“; Koordinator für die Beherbergung, Betreuung und Beratung der Asylsuchenden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin; Redaktionsmitglied der DGSP-Verbandszeitschrift „Soziale Psychiatrie“ (Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie)

 

Über die Autorin: Dr. Tatjana Ansbach

1948 in Berlin geboren. Berufsabschluss als Schriftsetzerin. Studium der Rechtswissenschaft
an der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion und Habilitation auf dem Gebiet des Völkerrechts. In diesem Fach veröffentlicht und gelehrt, hauptsächlich zu den Themen  Selbstbestimmungsrecht der Völker und Menschenrechte.
1998 bis 2013 Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Ausländer- und Asylrecht.

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Fremd

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Autor:Dr. Tatjana Ansbach
Seiten: 132
Jahr: 2015
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-09-1

 

Inhalt

Flucht, Asyl, Migration: Nur das Kennenlernen persönlicher Schicksale kann die verzweifelte und traurige Lage dieser Menschen ins Bewusstsein rücken, Intoleranz und Vorurteile aus mangelndem Wissen und Ängsten abbauen, Parallelwelten verhindern sowie Verständnis und Nähe schaffen.
Tatjana Ansbach, Juristin mit langjähriger Erfahrung in der Migrationsberatung, vermittelt in ihren berührenden Erzählungen ein reales Bild, warum Menschen ihre angestammte Heimat verlassen und was ihnen in Deutschland widerfährt. Nachbemerkungen erläutern juristische oder politische Hintergründe. In ihrer Arbeit als Rechtsanwältin begegnete die Autorin zahlreichen Flüchtlingen, aber auch Ausländern, die aus anderen Gründen in Deutschland leben. Aus der Perspektive der Ausländer erzählt, liegt jeder dieser erschütternden Geschichten ein tatsächlicher Fall aus der Praxis zugrunde.

 

REZENSION

Recht und Empathie
Flucht, Migration, Zuwanderung waren zweifellos die Themen des Jahres 2015. Integration - diese wichtige Tätigkeit, in Psychiatrie und Behindertenhilfe mit Erfindung der Inklusion ins Abseits gestellt, bekommt einen neuen, guten Klang. Ob das einsetzende Umdenken in Politik und Gesellschaft die behauptete historische Dimension annimmt, muss erst noch bewiesen werden.
Die vorliegende Textsammlung ist entstanden, bevor die Wir-Schaffen-Das-Bundeskanzlerin sich an die Spitze einer Bewegung setzte, die ohnehin nicht mehr aufzuhalten war. Die Geschichten wurden aufgeschrieben, bevor irgendjemand in dieser großen Koalition sich dafür interessierte, wie „Das" denn zu schaffen wäre, wenn man wirklich etwas schaffen wollte. Geschrieben auch, bevor die Organe der Marktwirtschaft den volkswirtschaftlichen Nutzen, ja sogar die unumgängliche Notwendigkeit der Zuwanderung verkündeten; und bevor das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Bundesagentur für Arbeit unter einheitliche Leitung gestellt wurden...
Dieses Buch ist gerade deshalb so aktuell, weil es ein paar Tage älter ist als die Idee, Integration zur Staatsräson zu machen. Es legt völlig unaufgeregt den Finger in die Wunden, an denen unser verkorkstes Asyl- und Ausländerrecht leidet. Es ist eine hervorragende to-do-Liste der gesetzgeberischen Aufgaben, die vor der Regierung liegen, wenn sie wirklich Geschichte schreiben will.
In 15 abgeschlossenen Texten stellt Tatjana Ansbach menschliche Schicksale vor, die „das Leben geschrieben" hat – das Leben in Form von Krieg, Bürgerkrieg, epochaler Umwälzung, familiärer oder individueller Entscheidung – und nicht zuletzt in Gestalt unseres stellenweise absurd-aberwitzigen deutschen Asyl- und Ausländerrechts. Kann man überhaupt erzählen, wie sich Abschiebung anfühlt für den Betroffenen? Wie ein Mensch nach durchlittener Folter das „Interview" des Amts-Entscheiders erlebt? Was die schändliche Kriegswaffe Vergewaltigung anrichtet?
Ansbach schreibt mit dem Fachwissen einer promovierten Juristin, Spezialgebiete Völkerrecht und Menschenrechte, und mit 15-jähriger Erfahrung als Rechtsanwältin für Ausländer- und Asylrecht. Vor allem aber schreibt sie mit kompromisslos humanitärer Parteilichkeit – und mit großem Respekt vor ihren Protagonisten. Sie nimmt die Perspektiven unterschiedlichster Menschen ein - eines russischen Deserteurs, eines slowakischen Mädchens, eines tschetschenischen Familienvaters. Stets schaut sie durch die Augen der „Fremden" auf das befremdliche System, das wir bereithalten – vorgeblich zum Schutz Verfolgter konstruiert, tatsächlich oft als undurchdringliche Mauer gegen die Menschen stehend.
„Deines Bruders Hüter" in der Mitte des Buches ist wohl die Schlüsselgeschichte: Karl Altmann, deutscher Staatsbürger, Christ, ist langjährig ehrenamtlich als Schöffe am Landgericht tätig. Während eines aufwändigen Verfahrens gegen vermeintliche Schleuser kommen ihm zunehmend Zweifel an den geltenden Gesetzen. Die Angeklagten haben einige Angehörige bei deren Flucht vor wiederkehrender Folter unterstützt. Nach christlicher Ethik ist das tätige Nächstenliebe. Nach herrschendem Recht ist es illegale Beihilfe zum Grenzübertritt. Das Urteil fällt gegen die Angeklagten, gegen Altmanns Minderheitsvotum. Er bringt die unterschiedlichen Maßstäbe nicht mehr in Einklang und lässt sich folgerichtig vom Schöffenamt entbinden.
Tatjana Ansbach, Jahrgang 1948, hat bis zum Eintritt ins Rentenalter viele Jahre als Anwältin für Flüchtlinge und Asylsuchende gearbeitet. Die fünfzehn Geschichten beruhen auf tatsächlichen Fällen aus ihrer Praxis. Durch die sprachliche Aufbereitung gelingt es ihr hervorragend, Widersprüche und Unzulänglichkeiten unseres „Rechtsstaates“ erlebbar zu machen in ihren Auswirkungen auf die oder den Einzelnen. Dabei sind die Inhalte dramatisch genug, sie kann konsequent auf rhetorische Steigerungen verzichten. Was über das Erzählte hinaus zu erläutern ist, platziert sie in kurzen Nachbemerkungen, aus denen dann gelegentlich doch ihre Beteiligung, ihre Wut hervorblitzen.
„Fremd“ ist, jenseits des allgegenwärtigen medialen Durcheinanders der Migrations- Berichterstattung, eine Chance auf nachhaltigen Erkenntniszuwachs. Ich wünsche mir das Buch in den Schulunterricht – Deutsch, Politik, Religion, Lebenskunde. Für sozialpsychiatrisch Denkende enthält es einige wunderbare Beispiele sprachlich vermittelter Empathie. Nicht zuletzt empfehle ich PolitikerInnen und JuristInnen die Lektüre. Die 29. Auflage der Beck-Texte „Ausländerrecht“ enthält, verteilt über 17 Einzelnormen auf 674 Seiten, nach wie vor die rechtlichen und tatsächlichen Probleme, die Frau Dr. Ansbach eindrücklich herausgearbeitet hat.
Martin Osinski, Neuruppin
Aktionsbündnis „Für Toleranz und Demokratie - Neuruppin bleibt bunt“; Koordinator für die Beherbergung, Betreuung und Beratung der Asylsuchenden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin; Redaktionsmitglied der DGSP-Verbandszeitschrift „Soziale Psychiatrie“ (Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie)

 

Über die Autorin: Dr. Tatjana Ansbach

1948 in Berlin geboren. Berufsabschluss als Schriftsetzerin. Studium der Rechtswissenschaft
an der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion und Habilitation auf dem Gebiet des Völkerrechts. In diesem Fach veröffentlicht und gelehrt, hauptsächlich zu den Themen  Selbstbestimmungsrecht der Völker und Menschenrechte.
1998 bis 2013 Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Ausländer- und Asylrecht.


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Kein Schlaf unterm Stein

Autor: Ingeburg Schirrmacher
Seiten: 180
Jahr: 2015
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-10-7

 

Inhalt

Tagebücher und Briefe aus aufregenden Zeiten, sehr persönlich und dennoch allgemeingültig. Dazu einzigartige Gedichte, die all das, was Menschen bewegt, in Poesie verwandeln. Es ist ein Faszinosum besonderer Art, zu erleben und zu er-lesen, wie aus traumatischen Martyrien und erlittenen Widersprüchen berührende Lyrik entsteht. Die einprägsamen, metaphernreichen Gedichte vereinen kunstvolle sprachliche Bilder und verständliche klare Gedanken. Seismographisch genau erspüren sie Schönheiten und Gefährdungen des Lebens. Im Kontext der Zeitdokumente sind diese unnachahmlichen poetischen Miniaturen auch für Lyrikungewohnte gut zu erschließen. Reich an einer grenzenlosen Liebe zur Schöpfung, zur Natur wie zu den Mitmenschen. Aber auch streitbar, gar zornig, wenn es um politische Ärgernisse, Ungerechtigkeiten, Dummheit oder Krieg geht. Ein Musterbeispiel, dass Lyrik nicht nur im Elfenbeinturm gedeiht. Ingeburg Schirrmachers Kunst in Lyrik und Prosa ist immer auch leidenschaftliche Auseinandersetzung mit der konkreten gesellschaftlichen Wirklichkeit. Die klugen, streitbaren Gedanken und Gedichte, verstärkt durch zauberhafte Zeichnungen, regen an zum Nachdenken und Verstehen, selbst bei unterschiedlichen Ansichten.
Ein poetischer Blick auf ein einzigartiges empfindsames Leben, mit all seinen Widersprüchlichkeiten; auf eine Dichterin, die sich selbst im fortgeschrittenen Alter sehr lebendig einmischt und keinen Schlaf findet unterm Stein der allgegenwärtigen Bedrohungen. Eine starke, beeindruckende Frau, die nicht zuletzt deshalb stellvertretend für viele andere steht. Ein großartiges, fesselndes Buch.

 

Über die Autorin: Ingeburg Schirrmacher, geboren am 4. März 1929 in Berlin. Ausbildung an der Fachschule für Buchhandel Leipzig als Buchhändlerin und Antiquarin. Berufstätigkeit u.a. im Kulturbund, ab 1970 in der Buchhandlung des Staatlichen Rundfunkkomitees in Berlin, ab 1981 bis 1990 als Leiterin des Antiquariats in der Münzstraße, später Weinmeisterstraße.
Publikationen zu DDR-Zeiten nur in Zeitschriften wie »Der Sonntag«, »Die Wochenpost« sowie den Literaturzeitschriften »Sinn und Form« und »NDL«. Veröffentlichungen in Buchform blieben ihr damals wegen fehlender Anpassung verwehrt. Lyrikbände »Wo der Maulesel wartet« und »Die Last der Flügel« (Edition Fischer); »Mythos des Unsichtbaren« (Aphaia-Verlag) sowie in zahlreichen Anthologien.

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Kein Schlaf unterm Stein

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Autor: Ingeburg Schirrmacher
Seiten: 180
Jahr: 2015
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-10-7

 

Inhalt

Tagebücher und Briefe aus aufregenden Zeiten, sehr persönlich und dennoch allgemeingültig. Dazu einzigartige Gedichte, die all das, was Menschen bewegt, in Poesie verwandeln. Es ist ein Faszinosum besonderer Art, zu erleben und zu er-lesen, wie aus traumatischen Martyrien und erlittenen Widersprüchen berührende Lyrik entsteht. Die einprägsamen, metaphernreichen Gedichte vereinen kunstvolle sprachliche Bilder und verständliche klare Gedanken. Seismographisch genau erspüren sie Schönheiten und Gefährdungen des Lebens. Im Kontext der Zeitdokumente sind diese unnachahmlichen poetischen Miniaturen auch für Lyrikungewohnte gut zu erschließen. Reich an einer grenzenlosen Liebe zur Schöpfung, zur Natur wie zu den Mitmenschen. Aber auch streitbar, gar zornig, wenn es um politische Ärgernisse, Ungerechtigkeiten, Dummheit oder Krieg geht. Ein Musterbeispiel, dass Lyrik nicht nur im Elfenbeinturm gedeiht. Ingeburg Schirrmachers Kunst in Lyrik und Prosa ist immer auch leidenschaftliche Auseinandersetzung mit der konkreten gesellschaftlichen Wirklichkeit. Die klugen, streitbaren Gedanken und Gedichte, verstärkt durch zauberhafte Zeichnungen, regen an zum Nachdenken und Verstehen, selbst bei unterschiedlichen Ansichten.
Ein poetischer Blick auf ein einzigartiges empfindsames Leben, mit all seinen Widersprüchlichkeiten; auf eine Dichterin, die sich selbst im fortgeschrittenen Alter sehr lebendig einmischt und keinen Schlaf findet unterm Stein der allgegenwärtigen Bedrohungen. Eine starke, beeindruckende Frau, die nicht zuletzt deshalb stellvertretend für viele andere steht. Ein großartiges, fesselndes Buch.

 

Über die Autorin: Ingeburg Schirrmacher, geboren am 4. März 1929 in Berlin. Ausbildung an der Fachschule für Buchhandel Leipzig als Buchhändlerin und Antiquarin. Berufstätigkeit u.a. im Kulturbund, ab 1970 in der Buchhandlung des Staatlichen Rundfunkkomitees in Berlin, ab 1981 bis 1990 als Leiterin des Antiquariats in der Münzstraße, später Weinmeisterstraße.
Publikationen zu DDR-Zeiten nur in Zeitschriften wie »Der Sonntag«, »Die Wochenpost« sowie den Literaturzeitschriften »Sinn und Form« und »NDL«. Veröffentlichungen in Buchform blieben ihr damals wegen fehlender Anpassung verwehrt. Lyrikbände »Wo der Maulesel wartet« und »Die Last der Flügel« (Edition Fischer); »Mythos des Unsichtbaren« (Aphaia-Verlag) sowie in zahlreichen Anthologien.


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Goethes Weimar - Gediche

Autor:Franziska Trauth
Seiten: 60
Jahr: 2014
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-08-4

 

Inhalt

Die Gedichte von Franziska Trauth sind von außergewöhnlicher Art, weil sie weit mehr erzählen, als auf dem Papier steht. Sie dienen nicht einfach nur der Erbauung und poetischen Anregung des Lesers. Nein, diese Lyrik birgt hochspannende, vielsagende und geheimnisvolle Inhalte. Klar und einprägsam kommen die kleinen poetischen Texte daher, doch die Wirkung ist nachdrücklich - selbst für wenig erfahrene Gedichtleser - denn sie spüren aufregende Liebesgeheimnisse um Goethe auf, provozieren, entdecken Abgründe, stellen Fragen - viele Fragen. Und sie bringen uns den Menschen Goethe nahe, der eben nicht nur der Gott auf dem Dichterthron war, leider sogar Schrecken mancher Schüler, sondern ein Mensch voller Sehnsüchte und Widersprüche.

Die Worte Franziska Trauths lassen das einstige Weimar und seine Bewohner lebendig werden; ihre Suche nach Liebe, ihre Hoffnungen, ihr Glück und ihr Leid. Der Fürstenhof Anna Amalias, das Leben in fernen Zeiten der heute sogenannten „Klassik“ rückt uns näher. Dazu immer wieder die liebliche, bezaubernde Landschaft des Ilmtals, die ewige Schönheit der Natur. Die Gedichte sparen auch Weimars finsterste Zeit nicht aus, im Gegenteil. Stets aber spricht aus den Texten eine tiefe Liebe zu diesem thüringischen Landstrich, eine innige Zuneigung und Respekt vor den Menschen ferner Zeiten.

Gekonnt setzt Franziska Trauth Aussagen Goethes, seiner Zeitgenossen und heutiger Autoren zu den Gedichten in Beziehung. Einzigartig ergänzt wird die Lyrik von den eindrucksvollen, metaphernreichen Zeichnungen Teresa Trauths, deren Assoziationen voller expressiver Farbigkeit perfekt zu den Gedichten passen. Vielsagend und geheimnisvoll sind diese Bilder, geprägt von einem Schuss naiver Malerei, verfremdet durch wundersame phantastische Elemente, die mit ihrer starken Symbolkraft Gedanken und Phantasie des Lesers beflügeln.

Ungeahnte Nebenwirkungen, wie beispielsweise eine immense Neugier, mehr zu erfahren über Dichtung und Wahrheit, Gestern und Heute, über die Spuren der heimlichen, verbotenen Liebe des jungen Goethe zur früh verwitweten Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar, zwei in Herz und Geist Wahlverwandte, denen die Erfüllung ihrer Liebe aus Gründen der höfischen Konvention versagt blieb, sind mögliche Folgen der Lektüre dieser faszinierenden poetischen Miniaturen, in denen sich oft Realität und Phantasie vermischen. Einfühlsam, anregend und sehr berührend.

 

 

Über die Autorin:

Franziska Trauth, Jahrgang 1946, stammt aus einem Thüringer Bauernhof in der Nähe Weimars, studierte Germanistik und Romanistik und arbeitete vor ihrer Pensionierung zuletzt als Studiendirektorin an einem Berliner Gymnasium. Sie lebt mit ihrem Mann am Rand von Berlin und hat zwei erwachsene Kinder.
Bisherige Veröffentlichungen:
Diverse Gedichtsammlungen. Deutsche Gedichtebibliothek (online) »Mauerimpressionen im Monat März 1990«(Gedichte), M+N Boesche Verlag, Berlin, Haifa 1990
»Spätsommernachmittag« (Roman), R. G. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1995
»ausgerechnet wahlverwandt« (Roman), Edition Octopus im Verlag Monsenstein und Vannerdat, Münster 2012, 2. Auflage 2014

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Goethes Weimar - Gediche

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Autor:Franziska Trauth
Seiten: 60
Jahr: 2014
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-08-4

 

Inhalt

Die Gedichte von Franziska Trauth sind von außergewöhnlicher Art, weil sie weit mehr erzählen, als auf dem Papier steht. Sie dienen nicht einfach nur der Erbauung und poetischen Anregung des Lesers. Nein, diese Lyrik birgt hochspannende, vielsagende und geheimnisvolle Inhalte. Klar und einprägsam kommen die kleinen poetischen Texte daher, doch die Wirkung ist nachdrücklich - selbst für wenig erfahrene Gedichtleser - denn sie spüren aufregende Liebesgeheimnisse um Goethe auf, provozieren, entdecken Abgründe, stellen Fragen - viele Fragen. Und sie bringen uns den Menschen Goethe nahe, der eben nicht nur der Gott auf dem Dichterthron war, leider sogar Schrecken mancher Schüler, sondern ein Mensch voller Sehnsüchte und Widersprüche.

Die Worte Franziska Trauths lassen das einstige Weimar und seine Bewohner lebendig werden; ihre Suche nach Liebe, ihre Hoffnungen, ihr Glück und ihr Leid. Der Fürstenhof Anna Amalias, das Leben in fernen Zeiten der heute sogenannten „Klassik“ rückt uns näher. Dazu immer wieder die liebliche, bezaubernde Landschaft des Ilmtals, die ewige Schönheit der Natur. Die Gedichte sparen auch Weimars finsterste Zeit nicht aus, im Gegenteil. Stets aber spricht aus den Texten eine tiefe Liebe zu diesem thüringischen Landstrich, eine innige Zuneigung und Respekt vor den Menschen ferner Zeiten.

Gekonnt setzt Franziska Trauth Aussagen Goethes, seiner Zeitgenossen und heutiger Autoren zu den Gedichten in Beziehung. Einzigartig ergänzt wird die Lyrik von den eindrucksvollen, metaphernreichen Zeichnungen Teresa Trauths, deren Assoziationen voller expressiver Farbigkeit perfekt zu den Gedichten passen. Vielsagend und geheimnisvoll sind diese Bilder, geprägt von einem Schuss naiver Malerei, verfremdet durch wundersame phantastische Elemente, die mit ihrer starken Symbolkraft Gedanken und Phantasie des Lesers beflügeln.

Ungeahnte Nebenwirkungen, wie beispielsweise eine immense Neugier, mehr zu erfahren über Dichtung und Wahrheit, Gestern und Heute, über die Spuren der heimlichen, verbotenen Liebe des jungen Goethe zur früh verwitweten Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar, zwei in Herz und Geist Wahlverwandte, denen die Erfüllung ihrer Liebe aus Gründen der höfischen Konvention versagt blieb, sind mögliche Folgen der Lektüre dieser faszinierenden poetischen Miniaturen, in denen sich oft Realität und Phantasie vermischen. Einfühlsam, anregend und sehr berührend.

 

 

Über die Autorin:

Franziska Trauth, Jahrgang 1946, stammt aus einem Thüringer Bauernhof in der Nähe Weimars, studierte Germanistik und Romanistik und arbeitete vor ihrer Pensionierung zuletzt als Studiendirektorin an einem Berliner Gymnasium. Sie lebt mit ihrem Mann am Rand von Berlin und hat zwei erwachsene Kinder.
Bisherige Veröffentlichungen:
Diverse Gedichtsammlungen. Deutsche Gedichtebibliothek (online) »Mauerimpressionen im Monat März 1990«(Gedichte), M+N Boesche Verlag, Berlin, Haifa 1990
»Spätsommernachmittag« (Roman), R. G. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1995
»ausgerechnet wahlverwandt« (Roman), Edition Octopus im Verlag Monsenstein und Vannerdat, Münster 2012, 2. Auflage 2014


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Bogensprünge

Autor:Ursula Henriette Kramm Konowalow
Seiten: 111
Jahr: 2013
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-07-7

 

Inhalt

Sternenzauber, Noctis, Gelbe Turbane, Blaue Verse für das Morgen und Mondkadenzen heißen die bisherigen Gedichtbände von Ursula Henriette Kramm-Konowalow. Wohlklingende Titel, deren bemerkenswerter, preisgekrönter Erfolg aus überzeugenden poetischen Inhalten und einem sicheren Gefühl für die Feinheiten und Zwischentöne unserer Sprache resultiert.
Ebenso vielfältig und farbenreich kommen auch die Menschen und Themen daher, von denen die Lyrikern in ihrem ersten Prosaband erzählt. Poetische Rückblicke in ferne Zeiten, die beinahe versunken scheinen, intensive klangvolle Sprachbilder, verblüffende Wortspiele, ein präziser Blick auf die unscheinbaren Dinge des Lebens, klare Bekenntnisse, eindringliche Zeitkritik und eine große Menschenliebe sprechen aus diesen vierzehn Kurzgeschichten. Merkwürdigkeiten, schräge Typen, liebenswerte Originale, starke Frauen, scheinbare Versager sind hier subtil erinnert oder beobachtet. In den kleinen Alltagserzählungen spiegelt sich in einem perfekt dazu passenden Sprachstil die große Weltgeschichte. Wie leben die sogenannten „einfachen“ Menschen? Wie gehen sie um mit Glück und Unglück, mit Kummer und Missverständnissen, Sprachlosigkeit und Oberflächlichkeit, Trauer und Leid? Was kann der Einzelne tun für mehr Wärme? Müssen Beamte wirklich kaltherzig sein? Ist Ehrlichkeit altmodisch? Wie in einem Mikrokosmos sind hier Geschichten von Menschen versammelt, wie sie unterschiedlicher kaum denkbar sind. Der Leser wird hineingezogen in die einprägsamen, sehr detailreichen Schilderungen, die dank des genauen Blicks der Autorin gleichermaßen anrühren und anregen nachzudenken, nicht vorschnell zu beurteilen, sondern auch unter die Oberfläche zu schauen, Zusammenhänge zu beachten. Und selbst dort, wo Zorn oder Ironie die Dichterin ergreifen, bleibt sie leise und damit um so nachdrücklicher, denn letztendlich dreht sich alles um das Wesentliche des Lebens: Liebe, Frieden und die Suche nach dem Glück.


Über die Autorin

*1952 Biesenthal, Studium der Theologie in Jena und Berlin, Arbeit in allerlei Berufen, drei Kinder. Freie Autorin, schreibt Prosa und Lyrik. Die in der Prignitz lebende Autorin wurde für ihr lyrisches Werk bereits mehrfach ausgezeichnet, 2013 mit dem Silberbergpreis für Lyrik. Ihr fünfter Lyrikband „Mondkadenzen“, mit Bildern von Harms Cyrill Bellin, erschien 2012. „Bogensprünge“ ist ihr erster Erzählband, der in Zusammenarbeit mit Harms Cyrill Bellin entstand.

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Bogensprünge

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Autor:Ursula Henriette Kramm Konowalow
Seiten: 111
Jahr: 2013
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-07-7

 

Inhalt

Sternenzauber, Noctis, Gelbe Turbane, Blaue Verse für das Morgen und Mondkadenzen heißen die bisherigen Gedichtbände von Ursula Henriette Kramm-Konowalow. Wohlklingende Titel, deren bemerkenswerter, preisgekrönter Erfolg aus überzeugenden poetischen Inhalten und einem sicheren Gefühl für die Feinheiten und Zwischentöne unserer Sprache resultiert.
Ebenso vielfältig und farbenreich kommen auch die Menschen und Themen daher, von denen die Lyrikern in ihrem ersten Prosaband erzählt. Poetische Rückblicke in ferne Zeiten, die beinahe versunken scheinen, intensive klangvolle Sprachbilder, verblüffende Wortspiele, ein präziser Blick auf die unscheinbaren Dinge des Lebens, klare Bekenntnisse, eindringliche Zeitkritik und eine große Menschenliebe sprechen aus diesen vierzehn Kurzgeschichten. Merkwürdigkeiten, schräge Typen, liebenswerte Originale, starke Frauen, scheinbare Versager sind hier subtil erinnert oder beobachtet. In den kleinen Alltagserzählungen spiegelt sich in einem perfekt dazu passenden Sprachstil die große Weltgeschichte. Wie leben die sogenannten „einfachen“ Menschen? Wie gehen sie um mit Glück und Unglück, mit Kummer und Missverständnissen, Sprachlosigkeit und Oberflächlichkeit, Trauer und Leid? Was kann der Einzelne tun für mehr Wärme? Müssen Beamte wirklich kaltherzig sein? Ist Ehrlichkeit altmodisch? Wie in einem Mikrokosmos sind hier Geschichten von Menschen versammelt, wie sie unterschiedlicher kaum denkbar sind. Der Leser wird hineingezogen in die einprägsamen, sehr detailreichen Schilderungen, die dank des genauen Blicks der Autorin gleichermaßen anrühren und anregen nachzudenken, nicht vorschnell zu beurteilen, sondern auch unter die Oberfläche zu schauen, Zusammenhänge zu beachten. Und selbst dort, wo Zorn oder Ironie die Dichterin ergreifen, bleibt sie leise und damit um so nachdrücklicher, denn letztendlich dreht sich alles um das Wesentliche des Lebens: Liebe, Frieden und die Suche nach dem Glück.


Über die Autorin

*1952 Biesenthal, Studium der Theologie in Jena und Berlin, Arbeit in allerlei Berufen, drei Kinder. Freie Autorin, schreibt Prosa und Lyrik. Die in der Prignitz lebende Autorin wurde für ihr lyrisches Werk bereits mehrfach ausgezeichnet, 2013 mit dem Silberbergpreis für Lyrik. Ihr fünfter Lyrikband „Mondkadenzen“, mit Bildern von Harms Cyrill Bellin, erschien 2012. „Bogensprünge“ ist ihr erster Erzählband, der in Zusammenarbeit mit Harms Cyrill Bellin entstand.


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Storchenstadt

Autor: Rainer Opolka
Seiten: 160
Jahr: 2013
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-05-3

 

Inhalt

Was bringt einen Zugereisten dazu, der kleinen Stadt Storkow eine poetische Liebeserklärung zu schreiben? Ist es die zauberhafte, oft noch unberührte Naturlandschaft? Sind es die Menschen? Oder ist es die spannende und oft wechselvolle Geschichte dieses Landstrichs?
Wenn Sie dieses Buch - es ist Reiseführer, Erzählung und Zeitkritik zugleich - lesen, finden Sie überraschende Antworten. Radelnd und wandernd hat sich der Taschenlampenfabrikant und Gesellschaftswissenschaftler Rainer Opolka seine Wahlheimat im Märkischen erschlossen. Aus ungewöhnlichem Blickwinkel beschreibt er, was andere meist übersehen. Herausgekommen ist ein Buch, so bunt wie das Leben der Stadt Storkow, so vielfältig wie die märkische Landschaft und so schillernd wie die Mark Brandenburg. Es versammelt amüsante Erzählungen und kurze Novellen neben geschichtlichen Betrachtungen und philo-sophischen Notizen. Das Buch ist somit weit mehr als ein einfacher Stadtführer. Es ist ein lebendiges Kaleidoskop aus Naturbeob-achtungen, kritischen Gedanken sowie kühnen Visionen für eine menschlichere Welt.

 

Über den Autor

Rainer Opolka, geboren im Ruhrgebiet, studierte Psychologie und Sozialwissenschaften in Wuppertal und Bremen. Er war Mitinitiator der deutschen Friedensbewegung.
Im Jahre 1999 gründete er mit seinem Zwillingsbruder in einer Garage die LED Taschenlampen Firma Zweibrüder (LED Lenser), die inzwischen 1000 Mitarbeiter beschäftigt.
Seit 2012 lebt er in Brandenburg. Die Zwillingsbrüder erwarben in Storkow das Schloss Hubertushöhe, dessen Park sie für die Öffentlichkeit zum Kunst und Literaturpark umbauen.

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Storchenstadt

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Autor: Rainer Opolka
Seiten: 160
Jahr: 2013
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-05-3

 

Inhalt

Was bringt einen Zugereisten dazu, der kleinen Stadt Storkow eine poetische Liebeserklärung zu schreiben? Ist es die zauberhafte, oft noch unberührte Naturlandschaft? Sind es die Menschen? Oder ist es die spannende und oft wechselvolle Geschichte dieses Landstrichs?
Wenn Sie dieses Buch - es ist Reiseführer, Erzählung und Zeitkritik zugleich - lesen, finden Sie überraschende Antworten. Radelnd und wandernd hat sich der Taschenlampenfabrikant und Gesellschaftswissenschaftler Rainer Opolka seine Wahlheimat im Märkischen erschlossen. Aus ungewöhnlichem Blickwinkel beschreibt er, was andere meist übersehen. Herausgekommen ist ein Buch, so bunt wie das Leben der Stadt Storkow, so vielfältig wie die märkische Landschaft und so schillernd wie die Mark Brandenburg. Es versammelt amüsante Erzählungen und kurze Novellen neben geschichtlichen Betrachtungen und philo-sophischen Notizen. Das Buch ist somit weit mehr als ein einfacher Stadtführer. Es ist ein lebendiges Kaleidoskop aus Naturbeob-achtungen, kritischen Gedanken sowie kühnen Visionen für eine menschlichere Welt.

 

Über den Autor

Rainer Opolka, geboren im Ruhrgebiet, studierte Psychologie und Sozialwissenschaften in Wuppertal und Bremen. Er war Mitinitiator der deutschen Friedensbewegung.
Im Jahre 1999 gründete er mit seinem Zwillingsbruder in einer Garage die LED Taschenlampen Firma Zweibrüder (LED Lenser), die inzwischen 1000 Mitarbeiter beschäftigt.
Seit 2012 lebt er in Brandenburg. Die Zwillingsbrüder erwarben in Storkow das Schloss Hubertushöhe, dessen Park sie für die Öffentlichkeit zum Kunst und Literaturpark umbauen.


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Warmer Regen

Autor: Anke Voigt
Seiten: 107 mit Abb.
Jahr: 2012
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-03-9

 

Inhalt

Von Liebe, diesem „einzigen gesellschaftlich anerkannten Wahnsinn“ sprechen die Texte dieses Buches. Die Liebe ist das Element, das uns alle verbindet. Ohne Liebe geht der Mensch zugrunde – Liebe zu unseren Eltern, den Kindern, dem Partner, Freunden und nicht zuletzt zur Natur mit ihren wundersam verwandelbaren Laubbäumen, ihrem Amselgesang, Möwengeschrei und Wildentengeschnatter, den schneegedämpften weißen Winterlandschaften, Sonnenuntergängen, Gewittern und warmen Regengüssen.

Ob in Erinnerung schwelgende Großmutter oder zu junge überforderte Mutter, ob verzweifelter Säufer, aufmüpfiger Punk, verrückter Künstler oder lebensmüder Obdachloser, ob liebenswertes behindertes Kind, ewiges Muttersöhnchen oder hoffnungsfrohe Algerierin, ob Aussteiger, ob Spießer – sie alle leben unter uns, machen unser Leben farbig, reichhaltig, interessant. Ihnen allen ist dieses reich illustrierte Buch gewidmet.

Es will anregen, dass wir uns die Mühe machen, diese verschiedenartigsten Menschen kennenzulernen, ihre Geschichten zu erfahren, sie zu tolerieren. Toleranz setzt Verständnis, Verständnis Kennenlernen voraus. Für ein gutes, freundliches Miteinander. Der liebevolle Blick der Autorin, ihre bilderreiche, einprägsame Sprache berührt und ermutigt, die Augen und das Herz zu öffnen für das Andere. Weil Liebe verbindet.

 

Über den Autor

Anke Voigt wurde 1959 im Ostseebad Kühlungsborn geboren. Ihre Schulzeit verbrachte sie in Altenburg (Thüringen). Nach einer Lehre als Wirtschaftskaufmann und einem Musikstudium an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar begann sie 1983 ihre Tätigkeit als Sängerin in Rundfunkchor Berlin, wo sie bis heute beschäftigt ist. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern seit 1995 in Fredersdorf.

Schon als Kind schrieb sie gern Gedichte und Märchen. Doch erst vor fünfzehn Jahren begann sie ernsthafter zu schreiben. Seit 1998 ist sie Mitglied in der Schreibwerkstatt des Gerhart-Hauptmann-Museums in Erkner und seit 2010 beim FDA Brandenburg.

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Warmer Regen

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Autor: Anke Voigt
Seiten: 107 mit Abb.
Jahr: 2012
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-03-9

 

Inhalt

Von Liebe, diesem „einzigen gesellschaftlich anerkannten Wahnsinn“ sprechen die Texte dieses Buches. Die Liebe ist das Element, das uns alle verbindet. Ohne Liebe geht der Mensch zugrunde – Liebe zu unseren Eltern, den Kindern, dem Partner, Freunden und nicht zuletzt zur Natur mit ihren wundersam verwandelbaren Laubbäumen, ihrem Amselgesang, Möwengeschrei und Wildentengeschnatter, den schneegedämpften weißen Winterlandschaften, Sonnenuntergängen, Gewittern und warmen Regengüssen.

Ob in Erinnerung schwelgende Großmutter oder zu junge überforderte Mutter, ob verzweifelter Säufer, aufmüpfiger Punk, verrückter Künstler oder lebensmüder Obdachloser, ob liebenswertes behindertes Kind, ewiges Muttersöhnchen oder hoffnungsfrohe Algerierin, ob Aussteiger, ob Spießer – sie alle leben unter uns, machen unser Leben farbig, reichhaltig, interessant. Ihnen allen ist dieses reich illustrierte Buch gewidmet.

Es will anregen, dass wir uns die Mühe machen, diese verschiedenartigsten Menschen kennenzulernen, ihre Geschichten zu erfahren, sie zu tolerieren. Toleranz setzt Verständnis, Verständnis Kennenlernen voraus. Für ein gutes, freundliches Miteinander. Der liebevolle Blick der Autorin, ihre bilderreiche, einprägsame Sprache berührt und ermutigt, die Augen und das Herz zu öffnen für das Andere. Weil Liebe verbindet.

 

Über den Autor

Anke Voigt wurde 1959 im Ostseebad Kühlungsborn geboren. Ihre Schulzeit verbrachte sie in Altenburg (Thüringen). Nach einer Lehre als Wirtschaftskaufmann und einem Musikstudium an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar begann sie 1983 ihre Tätigkeit als Sängerin in Rundfunkchor Berlin, wo sie bis heute beschäftigt ist. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern seit 1995 in Fredersdorf.

Schon als Kind schrieb sie gern Gedichte und Märchen. Doch erst vor fünfzehn Jahren begann sie ernsthafter zu schreiben. Seit 1998 ist sie Mitglied in der Schreibwerkstatt des Gerhart-Hauptmann-Museums in Erkner und seit 2010 beim FDA Brandenburg.


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Kleist & Ich

Autor: Anthologie zum Kleistjahr
Seiten: 240
Jahr: 2012
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-02-2

 

Inhalt

KLEIST & ICH: Atemberaubend, aufregend, anregend, bezaubernd, erschütternd, erheiternd, erfrischend, überraschend – die in diesem Buch versammelten Texte von 87 Autoren aus fünf Ländern sowie von 16 Gymnasiasten einer Neubrandenburger Projektgruppe sind ungewöhnlich und mannigfaltig.

Sie nähern sich Kleists Geist auf vielfältige Art, tauchen ein in dessen die Zeiten überdauerndes Werk. Voller Phantasie lassen sie sich davon inspirieren, spiegeln sich selbst darin, vergleichen, ergänzen, widersprechen – und befördern Kleist auf diese Weise ins Heute.

Mutig und manchmal übermütig folgen sie dem widersprüchlichen Leben des Dichters, spüren dem Klang seiner Worte nach, erfühlen den Rhythmus seiner Sätze und empfinden seine Zerrissenheit, sein Leiden an der Welt. Sie lassen Kleists Gedanken durch Kopf, Herz und Seele gehen, setzen sich schreibend damit auseinander, reflektieren und messen sich an ihnen.

In Lyrik und Prosa lässt sich hier lesend nachvollziehen und begreifen, dass Schmerz, Nöte und Ohnmacht des Feuergeists Kleist uns selbst betreffen, sein literarisches Erbe lebendig und zeitgemäß ist

Rezensionen

Eine überaus unterhaltsame und lohnende Lektüre – Nachdenkstoff, Ermutigung und Lebenshilfe zugleich.

 

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Kleist & Ich

14,95inkl. MwSt.
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Autor: Anthologie zum Kleistjahr
Seiten: 240
Jahr: 2012
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-02-2

 

Inhalt

KLEIST & ICH: Atemberaubend, aufregend, anregend, bezaubernd, erschütternd, erheiternd, erfrischend, überraschend – die in diesem Buch versammelten Texte von 87 Autoren aus fünf Ländern sowie von 16 Gymnasiasten einer Neubrandenburger Projektgruppe sind ungewöhnlich und mannigfaltig.

Sie nähern sich Kleists Geist auf vielfältige Art, tauchen ein in dessen die Zeiten überdauerndes Werk. Voller Phantasie lassen sie sich davon inspirieren, spiegeln sich selbst darin, vergleichen, ergänzen, widersprechen – und befördern Kleist auf diese Weise ins Heute.

Mutig und manchmal übermütig folgen sie dem widersprüchlichen Leben des Dichters, spüren dem Klang seiner Worte nach, erfühlen den Rhythmus seiner Sätze und empfinden seine Zerrissenheit, sein Leiden an der Welt. Sie lassen Kleists Gedanken durch Kopf, Herz und Seele gehen, setzen sich schreibend damit auseinander, reflektieren und messen sich an ihnen.

In Lyrik und Prosa lässt sich hier lesend nachvollziehen und begreifen, dass Schmerz, Nöte und Ohnmacht des Feuergeists Kleist uns selbst betreffen, sein literarisches Erbe lebendig und zeitgemäß ist

Rezensionen

Eine überaus unterhaltsame und lohnende Lektüre – Nachdenkstoff, Ermutigung und Lebenshilfe zugleich.

 


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Der weite Weg zum Glück

Autor: Rosemarie Hotzan
Seiten: 457
Jahr: 2011
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-00-8

 

Inhalt

Dieses Buch erzählt die Geschichte einer Familie im östlichen Nachkriegsdeutschland. In wohltuend klarer Sprache ist mitzuerleben, wie sehr die Jahreszeiten den dörflichen Alltag im märkischen Sand prägten. Erzählt wird von heißen Sommern, endlosen Wintern, Liebe und Kummer, von vielen Pflichten und wenig Freizeit. Wohltuend liest sich dieser Blick zurück auf ein ganz normales Menschenleben mit seinen Höhen und Tiefen, mit Glück und Kummer.

Der Leser wird hineingezogen in die ersten Begegnungen eines Mädchens mit der Liebe, konfrontiert mit Mutproben und Wirrwarr der Gefühle, in abenteuerliche Ausflüge, fatale Missverständnisse, ärgerliche Politik, aufregende Unglücke und dennoch auch fröhliche Feste und Feiern. Die Gaststätte im Elternhaus wird zur gastlichen Stätte für viele der Protagonisten der ländlichen Gemeinschaft. Es eröffnet sich ein Panorama aus gelebtem Alltag, Arbeit und Freizeit. Vom Erntefest, über Preisskat, Baumblütenfest, Fastnacht, Reiterfest und Hochzeiten bis hin zu Neuanfängen und Kindersegen.

Das ist eine authentische Geschichte, die das Leben schrieb. Erinnerungen, verwoben in einen handfesten und vielfarbigen Stoff - spiegeln das einfache, kleine Leben im Großen, verknüpfen Vertrautes mit Unbekanntem und lassen auch die Schwierigkeiten in Zeiten des Kalten Krieges nicht aus.

Es ist der Autorin gelungen, uns selbst und unsere eigene Geschichte mit hineinzuweben. Für Jüngere ist es ein sehr lebendiges und aufschlussreiches Buch über die nahe Vergangenheit, für Ältere könnte es zum Anlass werden, sich selbst zu erinnern - und den Faden weiterzuspinnen.

Über die Autorin

Die 1939 im Beeskower Land geborene Autorin liebt Pferde seit ihrer Kindheit. Dennoch konnte sie sich ihren Traum, reiten zu lernen und selbst im Sattel zu sitzen, erst in späteren Lebensjahren erfüllen. Rosemarie Hotzan, Mutter von drei Kindern, hat ihr Leben lang gearbeitet; zuerst in der Landwirtschaft und dem Gasthaus, später als Sekretärin. Der Umgang mit Pferden blieb ihre Lieblings-Freizeitbeschäftigung.

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Der weite Weg zum Glück

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Autor: Rosemarie Hotzan
Seiten: 457
Jahr: 2011
Verlag: Edition Märkische LebensArt
ISBN-Nr.: 978-3-943614-00-8

 

Inhalt

Dieses Buch erzählt die Geschichte einer Familie im östlichen Nachkriegsdeutschland. In wohltuend klarer Sprache ist mitzuerleben, wie sehr die Jahreszeiten den dörflichen Alltag im märkischen Sand prägten. Erzählt wird von heißen Sommern, endlosen Wintern, Liebe und Kummer, von vielen Pflichten und wenig Freizeit. Wohltuend liest sich dieser Blick zurück auf ein ganz normales Menschenleben mit seinen Höhen und Tiefen, mit Glück und Kummer.

Der Leser wird hineingezogen in die ersten Begegnungen eines Mädchens mit der Liebe, konfrontiert mit Mutproben und Wirrwarr der Gefühle, in abenteuerliche Ausflüge, fatale Missverständnisse, ärgerliche Politik, aufregende Unglücke und dennoch auch fröhliche Feste und Feiern. Die Gaststätte im Elternhaus wird zur gastlichen Stätte für viele der Protagonisten der ländlichen Gemeinschaft. Es eröffnet sich ein Panorama aus gelebtem Alltag, Arbeit und Freizeit. Vom Erntefest, über Preisskat, Baumblütenfest, Fastnacht, Reiterfest und Hochzeiten bis hin zu Neuanfängen und Kindersegen.

Das ist eine authentische Geschichte, die das Leben schrieb. Erinnerungen, verwoben in einen handfesten und vielfarbigen Stoff - spiegeln das einfache, kleine Leben im Großen, verknüpfen Vertrautes mit Unbekanntem und lassen auch die Schwierigkeiten in Zeiten des Kalten Krieges nicht aus.

Es ist der Autorin gelungen, uns selbst und unsere eigene Geschichte mit hineinzuweben. Für Jüngere ist es ein sehr lebendiges und aufschlussreiches Buch über die nahe Vergangenheit, für Ältere könnte es zum Anlass werden, sich selbst zu erinnern - und den Faden weiterzuspinnen.

Über die Autorin

Die 1939 im Beeskower Land geborene Autorin liebt Pferde seit ihrer Kindheit. Dennoch konnte sie sich ihren Traum, reiten zu lernen und selbst im Sattel zu sitzen, erst in späteren Lebensjahren erfüllen. Rosemarie Hotzan, Mutter von drei Kindern, hat ihr Leben lang gearbeitet; zuerst in der Landwirtschaft und dem Gasthaus, später als Sekretärin. Der Umgang mit Pferden blieb ihre Lieblings-Freizeitbeschäftigung.


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Hannelore & Wolfgang Hoffmann

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